„Making as a Critical Practice“

We started the new year for our first-semester students with an intensive workshop week, led by the London based architects Rosa Rogina and Armor Gutiérrez Rivas.

In preparation for the workshop students printed three-dimensional prototypes of their parametrically designed wall panels for the interior of the Babenbergerhalle in Klosterneuburg.

The aim was to explore innovative making techniques and finishes by casting models with reclaimed and sustainable materials. After the production of silicone moulds, the students tested different finishes – reclaimed materials, bound with epoxy resin, pigmented Jesmonite (a bio resin, and material of the year 2017) and fibre-reinforced paraffin. The workshop finished with photographing and presenting the models in a small exhibition.

Many thanks to Rosa and Armor for this great week – your inspiring material-lectures and your great insights and tips into the fascinating world of modelmaking.

WORKSHOP IMPRESSIONS

WORKSHOP RESULTS

Fotocredits Impressions:  © Armor Gutiérrez Rivas & Rosa Rogina
Fotocredits Results:
© NDU Students, MAIK Semester 1

 

 

 

 

Exkursion Lisboa + Porto

Fliesen, Fliesen und noch mehr Fliesen. Das hatten sich die Studierenden des Masterstudiengangs Innenarchitektur und visuelle Kommunikation vermutlich von der fünftägigen Portugal-Exkursion erwartet. Gesehen haben sie allerdings viel mehr: digital entworfene High-Tech-Keramik an der Fassade des MAAT in Lissabon, versenkbare Glasfenster im Teehaus von Álvaro Siza in Porto,  Kork als lokales Innenausbaumaterial, gewellte Glaswände in der Casa da Música vom holländischen Architekturbüro OMA.

Die Morphologie, Architektur und Geschichte von Lissabon und Porto waren ebenso Thema wie Führungen durch das Thalia Theater, das Münzmuseum oder die Casa de Chá da Boa Nova, ein Teehaus des berühmten portugiesischen Architekten Álvaro Siza, das sich malerisch in die felsige Küste des Atlantiks nordwestlich von Porto schmiegt. Beim Besuch von lokalen Architekturbüros, Innenarchitektinnen und Designern, etwa im Ateliers Anahoryalmeida, im Wohn- und Bürohaus von Fala-Atelier. oder ganz besonders bei Can-Ran , dem Büro der Schwestern Catarina und Rita Almada Negreiros , zeigte sich dann doch, wie sehr die Kunst der portugiesischen Fliesen, der„Azulejos“, auch heute noch wichtiges Element der Gestaltung ist.

Spezieller Dank gilt der in Lissabon lebenden österreichischen Architektin Ingrid Murer, die in enger Zusammenarbeit mit Christine Schwaiger sowohl im Vorfeld als auch vor Ort für einen reibungslosen Ablauf unserer eindrucksvollen Exkursion sorgte – Danke Ingrid für deine hervorragenden Führungen, deine zahlreichen Insidertips und die tollen Gespräche.

 

 

 

 

 

Design Studio Finals

Unser Semesterprojekt zum Thema Geschirrmuseum Wilhelmsburg findet mit den engagierten und kurzweiligen Präsentation der Studierenden in der Aula der NDU heute seinen Abschluss. Thema ist die Erweiterung das bestehenden Museums in andere Bereiche des weitläufigen Areals der ehemaligen Lilien-Porzellanfabrik in Wilhelmsburg. Vielschichtige Arbeiten sind an der Schnittstelle der unterschiedlichen Disziplinen Ausstellungskonzeption, Ausstellungsgarchitektur, Informationsdesign und Markenentwicklung dabei entstanden.

Wir konnten die vorgestellten Projekte mit interessanten Gäste diskutieren: Museumsleiter Manfred Schönleitner, Sabina Durdik, Innovationsmanagerin bei der Laufen AG, Robert Rüf, Produktdesigner und Ausstellungsgestalter, sowie die Kuratoren Nadia Rapp-Wimberger und Christian Rapp – letzterer hat im Rahmen der Lehrveranstaltung „Kuratorische Studien“ das Projekt auch mitbegleitet.

 

 

Impro Expo Express

Um der Semester-Endpräsentation zum Thema Ausstellungsgestaltung ins richtige Format zu bringen (individuelle Beamer-Präsentation ergänzt mit Mustern und Modellen) improvisiert Prof. Leinfellner noch schnell die passenden Vehikel: Vorhandene Rollwände erweitern sich über einsteckbare Seitenwangen zu Pulten. Student Michael Fehringer – als gelernter Tischler – setzt den Entwurf noch am Tag vor der Veranstaltung perfekt um.

Ausstellungsgestaltung – 2. Pin-Up

„Ausstellen ist nicht hinstellen, ausstellen ist gestalten.“ (Gottfried Korff)

Der 1. und 2.Jahrgang beschäftigen sich aktuell intensiv mit dem Thema Ausstellungsgestaltung. Das gesamte Areal des Geschirrmuseums Wilhelmsburg ist dafür ein idealer Ausgangsort. Einige der Räume am Gelände sind derzeit nicht in Verwendung und harren einer Verwertung. Vielfältige Ansätze der Studierenden wurden beim Pin-Up präsentiert: wie zum Beispiel die Auseinandersetzung mit dem Material Porzellan anhand von mehreren Stationen verteilt am gesamten Museumsareal, die Wechselwirkung der Stadt Wilhelmsburg und dem Geschirrmuseum,  eine Ausstellung speziell für Kinder, eine Ausstellung über Tisch- und Tafelkultur und die Gestaltung eines Materiallabors.

Gastkritiker Johann Moser vom Wiener Architekturbüro BWM Architekten und Lehrbeauftragter an der TU Graz hat die Diskussion mit seiner langjährigen internationalen Erfahrung als Ausstellungsgestalter inspiriert und abschließend ermutigt interdisziplinäre Gestaltungskompetenzen weiterhin zu vertiefen, im Berufsfeld sind diese ein entscheidender Vorteil.

 

Ausstellungspraxis (1)

Um mit der Praxis im Bereich Ausstellungsgestaltung näher vertraut zu werden, besuchten wir im Oktober das neue Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich. Ausstellungsgestalter Gerhard Abel (Planet Architects) gab wertvolle Einblicke in Hintergründe, strategische und konzeptionelle Entwicklung und Planung des Projekts und zahlreiche praktische Aspekte in seiner Abwicklung.

 

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Semesteropening mit Porzellan-Workshop

Der Semesterstart fand dieses Jahr nicht wie gewohnt an der NDU statt, sondern an einem aussergewöhnlichen Ort – am Gelände der ehemaligen Geschirrfabrik in Wilhelmsburg. Ziel der Exkursion war es, die Möglichkeiten des Materials Porzellan in all seinen Eigenschaften intensiv zu erfahren und einzusetzen. In drei Workshop-Tagen wurden von den Studierenden jeweils drei Trinkgefäße entwickelt, die eine Geschichte transportieren sollten und an denen die Techniken der Deformation, Addition und der Oberflächengestaltung anzuwenden waren. „Porzellanmeister“ Hermann Seiser stand uns geduldig zur Seite und unterstützte uns beim Testen der unterschiedlichen Verarbeitungsmethoden. Die fertigen Gefäße wurden im Rahmen einer gemeinsam improvisierten Ausstellung im Fabriksgebäude dem Hausherrn und Museumsdirektor Manfred Schönleitner und den Gästen Christian Schäfer (stellvertretender Geschäftsführer von Laufen Bathrooms AG), Sabina Durdik (Innovationsmanagement von Laufen Bathrooms AG) präsentiert und bei einem gemeinsamen Umtrunk auch gleich verwendet.
Ein definitiv gelungener Semesterstart!

 

 

Shopping 2030: Wien-Exkursion

Am letzten Tag des Wintersemesters stand eine Exkursion nach Wien auf dem Programm. Wir begannen im Conceptstore „Supersense“ im denkmalgeschützten Dogenhof in der Praterstraße mit einer Führung von Florian Kaps, einem der beiden Geschäftsgründer. Anhand der fünf nach den Sinnen gegliederten Stationen (fühlen, schmecken, riechen, sehen, hören)  konnten wir die Faszination von analogen Herstellungsprozessen und den daraus entstehenden Produkten erleben.

Weiter auf der Praterstraße stadteinwärts in der „Vetetage – Salon für Radkultur“, hat uns Geschäftsführer Kurt Stefan detaillierten Einblick sowohl in das Geschäftsmodell als auch in das Corporate Design seines Unternehmens gegeben, dem auch die Shop-Gestaltung folgt: Die schwarz-weißen Linienmuster in Logos und Geschäftseinrichtung sind inspiriert von der Glasserie Bronzit, die Josef Hoffmann 1912 für Lobmeyr entwickelt hat.

Bei einem Bürobesuch bei Christine Schwaiger bekamen die StudentInnen einen Einblick in eines ihrer aktuellen Projekte, die Gestaltung der handWERK Ausstellung im MAK (Brandschutz, Objektlayout, Design; Ausstellungsgrafik: Büro Bauer). Anschließend führte sie bei einem Besuch im MAK durch die Ausstellung, wobei die Gruppe auch von Mag. Viktoria Calvo-Tomek über die Aufgaben der Ausstellungsorganisation und von Dr. Rainald Franz über die Rolle des Kurators informiert wurde.

Shopping 2030 – Endpräsentation

Unser Design Studio zum Thema Marken und Räume hat beachtliche Ergebnisse hervorgebracht. Zur drängenden Frage nach einer möglichen (nahen) Zukunft des stationären Handels haben die Masterstudierenden des Studiengangs Raum und Informationsdesign eine Vielfalt an überraschenden Antworten gefunden, in Form von integrierten Marken-, Display- und Shopentwicklungen – manche sogar inklusive innovativer Produktideen oder gleich einem ganz neuen Geschäftsmodell.

Im wesentlichen geht es in unserem Projekt um eine kohärente Erzählung quer durch alle Erscheinungsformen einer Marke, von Name, ihrem visuellen und räumlichen Ausdruck, hin zur Schaffung von neuen sinnlichen und aktivierende Erfahrungen und Wechselwirkungen. Ganz wichtig dabei ist die Frage der Konkurrenz bzw. Konvergenz von physischen Orten und Online-Kanälen.

Thematische Leitlinie waren Angebote im Wertekanon des fairen Handels – dafür ist unsere Gastjuroren Karin Lebelhuber Expertin. Bei unserem Projektpartner EZA verantwortlich für Shop- und Personalentwicklung im Raum Wien erwies sich als sehr interessante und begeisterungsfähige Diskussionspartnerin. Danke!

 

 

Shopping 2030 – Pin-Up, Tag 2

Im aktuellen Design-Studio-Projekt „Shopping 2030“ geht es um die Frage, wie stationäre Retail Spaces in naher Zukunft funktionieren und mit ihrer Online-Schwester konvergieren werden; wie Marken sich in physischen Räumen ganzheitlich abbilden, und ihre Leistungen kommunizieren und sinnlich erlebbar machen können. Auch im zweiten Teil des Pin-Ups sehen wir einige sehr interessante Ansätze dazu! Und wir sind uns sicher: Der Handel braucht auch in Zukunft reale Orte, und es werden Orte des Sozialen sein!

Zu Gast: Art Direktorin Katrin Smejkal, die uns in einem Kurzvortrag einen Einblick in die Methoden und Projekte der Agentur brainds gibt; Lilly Egger, als Gründerin des Labels Kitsch Bitch selbst Shop-Betreiberin, und Prof. Alexander Tibus (BAU Berlin).