NDU-Schlussausstellung

Die Räumlichkeiten der diesjährigen NDU-Schlussausstellung, die noch bis 30.06.2019 in der St. Pöltner Innenstadt (Wiener Straße 8, ehemalige Deichmann Filiale) zu sehen ist, dienten als feierlicher Abschluss der heurigen Master- und Semesterarbeiten. Das Ausstellungskonzept, das zum einen Teil das Hotelprojekt und zum anderen die Masterprojekte präsentiert, wurde mit den Studierenden konzipiert und umgesetzt. Die Studierenden des zweiten Semesters zeigen  in einem original Wiener Zeitungshalter Gestaltungskonzepte für ein barrierefreies Zimmer und die öffentlichen Bereiche im Hotel Altstadt Vienna, die teilweise auch umgesetzt werden sollen. Parallel dazu wurden die unterschiedlichen Konzepte zum Wiener Lebensgefühl, im Rahmen eines Workshops mit Tapio Snellman filmisch interpretiert. 

Ebenso wurden die Nominierungen des Hotelzimmer-Wettbewerbs verkündet – Gratulation an unsere beiden Annas – Anna Wieser und Anna Schmiderer. Ende September, im Rahmen der Vienna Design Week in Wien, wird bekannt gegeben welches der beiden Zimmer umgesetzt wird. Es bleibt also spannend. Ein Anerkennungspreis geht an Flora Szurcsik, die mit ihrer eigenständigen sozialkritischen Gestaltung die Jury überzeugte.

An dieser Stelle möchten wir uns bei unserem Gastprofessor Christof Nardin für seine inspirierende und hervorragende Arbeit im vergangenen Studienjahr bedanken!

 

Finale Präsentationen 2019

Die inzwischen vierte Studierendenkohorte unseres Masterstudiengang hat sich auch heuer wieder gut präsentiert – begutachtet wurden sie neben unseren ProfessorInnen von den diesjährigen Gästen Steuart Mackenzie-Harrison, Architekt und langjährig erfahrener Lehrender an der NDU und TU Wien sowie der Designer Benedict Wilhelm, der sein eigenes Innenarchitekturbüro mit Sitz in London und Wien betreibt. Vielen Dank für eure kritischen Fragestellungen und euer konstruktives Feedback!


Auch das Hotelprojekt des 2. Semesters neigte sich dem Ende zu – die Palette an erarbeiteten Konzepten für die Verbesserung und Ausarbeitung verschiedener Aspekte im Hotel Altstadt Vienna war groß. Philipp Patzel, Direktor des Hotel Altstadt Vienna, untersuchte detailgenau jedes einzelne Projekt und erfreute uns mit seinem motivierenden Feedback. An dieser Stelle vielen Dank, Philipp, für die inspirierende und unterstützende Zusammenarbeit!

Das Zimmer 18

Am 9.5. fand die Präsentation, des vom Altstadt Vienna für die Masterstudierenden intern ausgelobten Wettbewerbs, für die Neugestaltung des Zimmer 18 statt, das auf rund 20 Quadratmetern das Wiener Lebensgefühl vermitteln soll. Sechzehn Studierende arbeiten hierfür seit Semesterbeginn an einem Entwurf, der nun vor hochkarätigem Publikum präsentiert wurde. Marie Rahm und Louisa Köber von Polka Design sowie Philipp Patzel, Direktor des Hotel Altstadt Vienna zeigten sich beeindruckt von den vielfältigen Entwürfen der Studierenden. Dass die Entscheidung keinesfalls leicht sei, welches Zimmerkonzept endgültig umgesetzt wird, teilten sie uns in der abschließenden Diskussionsrunde mit. Die Spannung bleibt erhalten, denn welcher Entwurf tatsächlich umgesetzt wird, wird erst gegen Ende des Semesters verkündet.

 

Salone del Mobile ’19

Die Exkursion zur Mailänder Möbelmesse im April ist ein jährlicher Fixpunkt im Wahlfachangebot der NDU. Auch heuer waren wir wieder als 40-köpfige Gruppe unterwegs, um den weltweit größten und wichtigsten Branchentreff hautnah zu erleben.

Neben den „Salone del Mobile“ im großen Messegelände Rho Fiera stellten zudem die zahlreichen Ausstellungen des „Fuorisalone“ in der gesamten Stadt verteilt ein überwältigendes Angebot für Designinteressierte dar. Ein detaillierter Exkursionsfolder mit vorrecherchierten Empfehlungen sowie einem Zeitplan mit fixen Treffpunkten und Führungen ermöglichte uns, in der intensiven Zeit von drei Tagen einen guten Überblick zu gewinnen und mit den Streifzügen die neuesten Trends aufzuspüren.

Der erste Tag begann in den Messehallen des „Salone Satellite“, einer Plattform für Jungdesigner und -designerinnen und führte uns weiter zu den beeindruckenden Messeständen bekannter großer Marken wie z.B. Vitra, Flos, Moroso, Kvadrat uvm. …

Bei Fritz Hansen hat uns Herr Richard Molcik empfangen, der die Produktneuheiten in den einzelnen thematischen Nischen präsentierte und uns hübsche Wasserflaschen zur Erfrischung anbot. Nach einer Zeit für eigene Erkundungen fand sich die Gruppe wieder bei Vitra zusammen, um auch dort eine Einführung über das Messestandkonzept und die aktuellen Produkte vorgestellt zu bekommen. Wer noch Kraft aufbringen konnte, zog mit den anderen am späten Nachmittag an den Bögen der Ventura Centrale entlang, um weitere Events von Marten Baas oder z.B. Freitag Taschen zu besichtigen.

Am zweiten Tag stand der „Design-Walk“ durch Brera am Programm. Wir waren unter anderem in Tom Dixons neuem Showroom „The Manzoni“, der zugleich auch als Restaurant geführt wird. Danach ging es mit „kulinarischer Architektur“ weiter, denn wir trafen uns im temporären Showroom von Steininger, wo Martin Steininger eine Einführung zur neuen FOLD Küche gab. Bei Viabizzuno empfing uns Dietmar Steinkelderer, technischer Direktor Österreich, der uns durch den Out- und Indoor Showroom der Location führte und über Lichttechnik, Design und die Firmengeschichte informierte.

Unser straffes Programm führte uns anschließend zur Villa Necchi und zum Teatro Arsenale mit der Installation „Materialmessage“ der Firma Laufen Bathrooms gestaltet von Snarkitecture. Durch die Zona Tortona, in der sich Firmen wie Sony und junge DesignerInnen präsentierten, schlenderten wir, bis wir im Viertel Naviglio in der Pizzeria Fabbrica zu einem gemeinsamen Abendessen einkehrten.

Am dritten Tag ging es nach einem Besuch des Studio Achille Castiglioni zum Palazzo Litta, in dem uns vor allem der Echo Pavilion von dem chilenischen Architekturbüro Pezo von Ellrichshausen beeindruckte. Im Anschluss besichtigten wir den österreichischen Beitrag mit diesjährigem Motto „Pleasure & Treasure“ in den atemberaubenden Räumlichkeiten der Sala Reale, wo wir von Reanne Leunig, Director Creative Industries-Advantage Austria, herzlich empfangen wurden und eine exklusive Führung durch die Ausstellung bekamen. Für das Ausstellungskonzept und das Motto zeichnet das Wiener Büro Vasku & Klug verantwortlich. Ebenso trafen wir NDU-Absolventin Karin Binder, die uns ihre aus vielen Einreichungen ausgewählte und prämierte Leuchte „Laundry Light“ präsentierte, produziert von Max Bakalovits ebenfalls NDU-Absolvent.

Zum Abschluss besichtigten wir das Gelände der Alcova, einem leerstehenden Fabriksgelände einer ehemaligen Pannetonefabrik, das von Space Caviar und Studio Vedèt zu einer Ausstellungsfläche umgenutzt und beeindruckend inszeniert wurde.

 

 

 

 

 

 

 

Hotellegenden in Salzburg

Die dritte Exkursion zum Thema „Boutique-Hotel“ führte uns am 10.April nach Salzburg, zum Arthotel Blaue Gans, zum Townhouse Weisses Kreuz und zum Hotel Sacher Salzburg.

Treffpunkt war am Vormittag im Hotel Blauen Gans, wo uns der Hotelier Andreas Gfrerer einen Überblick über die Geschichte des Hotels und die aktuelle Gestaltung gab, die Christian Prasser mit seinem Architekturbüro entwickelt hat.  Das Herzstück des Hauses ist das Gewölbe-Restaurant, das seit 1350 besteht. Die alten Mauern, Gewölben und original Wandvertäfelungen und -malereien schaffen eine einzigartige Raumatmosphäre. Besonders im Weinarchiv, ein ehemaliger Jazz-Keller, kann man schnell das Zeitgefühl verlieren. Die schiefen Wände des Altbaus sind auch in den Zimmern spürbar. Alle Hotelzimmer sind individuell gestaltet – vom „ländlichen“ bis zum „noblen“ Salzburg ist in der Zimmerausstattung alles vertreten.

Nach einem Mittagessen in der Blauen Gans ging es zu Fuß weiter ins sogenannte Townhouse Weisses Kreuz. Der Name, und das Gebäude selbst gehen auf das 16. Jahrhundert zurück, nach einer aufwendigen Restaurierung wurde hier im Zentrum der Altstadt eine Art Oase geschaffen. Gestaltet wurde dieser besondere Ort vom belgischen Kunstsammler und Interior Designer Axel Vervoordt. In Zusammenarbeit mit besten örtlichen Handwerksbetrieben wurde das Haus erbaut, das hohe handwerkliche Niveau ist in allen Ecken des Hauses spürbar. Das Townhouse ist von den persönlichen Ideen und Vorstellungen der Hausbesitzerin Claudia Binder geprägt und umfasst insgesamt nur sechs Zimmer. Kalkverputzte Wände und Decken sorgen für ein sehr angenehmes Raumklima. Verteilt über das ganze Haus wurden besondere Details gesetzt – antike Türgriffe, freigelegte Wandmalereien, Steinwände aus dem 16. Jahrhundert – der Umgang mit historischen Materialien schafft sowohl optisch als auch haptisch einen ganz speziellen Charakter.

Unser dritter Stopp unserer Exkursion war das Hotel Sacher Salzburg. Wir wurden von der Experience-Managerin Gudrun Keschar empfangen und durchs Haus geführt. Die einzigartige Sacher Philosophie ist im Hotel sofort spürbar. Das Sacher ist ein privat geführtes Unternehmen in dem familiäre Werte eine große Rolle spielen. Die hohe Qualität spiegelt sich nicht nur im Service, sondern auch in der liebevollen und detaillierten Gestaltung des Hotels wider. Insgesamt verfügt das Hotel über 110 Zimmer und Suiten. Wir bekamen Einblicke in ein Standard Doppelzimmer, einer Junior-Suite und einer regulären Suite. Sie selbst nennen den Einrichtungsstil „Trendition“ – Trend und Tradition. Das Interieur wurde von Alexandra Winkler gestaltet. Die stolze Tradition und der moderne Luxus ziehen sich durchs ganze Haus. Frau Keschar führte uns anschließend noch durch das Restaurant, das Café und den Wintergarten, wo nach abschließenden Worten unsere Salzburg Exkursion zu Ende war.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

 

Hotellegenden in Graz

Die zweite Exkursion zum Semesterthema „Boutique-Hotel“ führte uns am Freitag nach Graz. Und in Graz führt der Weg bei diesem Thema unmittelbar zur Familie Weitzer. Seit Florian Weitzer 2003 das Familienimperium übernahm um es in die nächste Generation zu bringen, blieb kein Stein auf dem anderen. Er diversifizierte die Häuser, baute sie um, verlieh ihnen imposante neue Identitäten und positionierte die Weitzer-Hotels (Hotel Daniel Graz, Grand Hotel Wiesler und Das Weitzer) nach internationalen Maßstäben völlig neu. Seit 2011 ist er mit zwei Hotels (Hotel Daniel Wien, Grand Ferdinand) auch in Wien vertreten. 

Für jedes seiner Häuser entwickelt Florian Weitzer eigenständige, in sich stimmige und außergewöhnliche Konzepte, die laufend neu gedacht werden. Er verzichtet auf die altgediente Sterne-Klassifizierung und überzeugt die Gäste und Besucher seiner Hotels durch neue, einzigartige Botschaften und zeitgemäße Ideen. Mit Mike Fuisz (einer der Geschäftsführer der Agentur moodley) hat Weitzer einen Sparringpartner an der Hand, mit dem er Storytelling und Branding der einzelnen Häuser formuliert. 

Unser erster Stop war das Hotel Daniel am Hauptbahnhof. Vize-Direktorin Myriam Höneckl erwartete uns in der leger gestalteten Lobby und führte uns durch das Haus, wo wir die Zimmer besichtigten. Das neue Highlight im Daniel ist der von Werner Aisslinger entworfene „Loft Cube“ am Dach. Eine Suite mit 360°-Rundum-Blick und Terrasse, die am Dach des 1955 von Architekt Georg Lippert erbauten Hotels aufgestellt wurde. Das Daniel hat früh den Begriff „Smart Luxury“ geprägt.

Mit der Straßenbahn ging es weiter zu moodley, wo wir von Uli Leonhartsberger, Kommunikationsbeauftragte von Moodley und der Weitzer-Gruppe, empfangen wurden. Im Anschluss hat uns Mike Fuisz, über Branding im Allgemeinen und von der Zusammenarbeit mit Florian Weitzer und seinen Hotels im Konkreten erzählt.

Unsere Mittagspause verbrachten wir im Speisesaal (Restaurant des Grand Hotel Wiesler) bei frischer Pasta. Im Anschluss zeigte uns Vize-Direktorin Sophie Krois das Grand Hotel Wiesler aus dem Jahr 1909. Seit 2010 wird das Haus laufend unter dem Motto Jugendstil meets Streetart von Florian Weitzer umgebaut. Neben zeitgenössischer Kunst (von Clemens Hollerer) gab es auch Highlights wie die Suite, die Arnold Schwarzenegger regelmäßig bucht, zu besichtigen. 

In unserer letzten Hotel-Station wartete schon Nicole Schweinzer auf uns. Die Vize-Direktorin des Hotel Weitzer führte uns durch das älteste der Weitzer-Hotels, zeigte die verschiedenen Zimmerkategorien, den neuen Fitness- und Spa-Bereich am Dach (mit Blick auf den Schlossberg!), das Kaffee Weitzer und das Gasthaus Der Steirer. 

Abschließend ging es noch in das Kunsthaus Graz zu „Der Künstler, das Werk und die Ausstellung“ von Jun Yang. Beim Mittagessen hatten wir schon Gelegenheit, ihn kennen zu lernen und von ihm über seine künstlerische Auseinandersetzung zu hören. Jun Yang geht unter anderem auf die Präsentation von Kunstwerken, den Stellenwert von Original und Reproduktion und auf interdisziplinäre Zusammenarbeiten,  die einen wesentlichen Teil seiner künstlerischen Praxis ausmacht, ein. Die sehenswerte Ausstellung läuft noch bis 19. Mai 2019.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei an allen Beteiligten bedanken, die unseren „Hotel-Tag“ in Graz mit Inspiration, Vorträgen und Führungen bereicherten. Allen voran möchten wir uns bei Uli Leonhartsberger für die großartige Unterstützung bedanken.

 

 

 

 

 

 

 

Präsentation Projekt NV-Passage

Vergangenen Mittwoch fand die Abschlusspräsentation unseres Semesterprojekts NV-Passage an einem ganz besonderen Ort statt. Wir wurden eingeladen, unsere Projekte im imposanten Seminarraum der NV Versicherung, einem Glaskubus mitten im St. Pöltener Regierungsviertel zu präsentieren. Dr. Hubert Schultes, Generaldirektor der Niederösterreichischen Versicherung, Prok. Rudolf Dolejsi und Immobilienvertreterin Martina Härtensteiner diskutierten gemeinsam mit unserem Prorektor Mag. Johannes Zederbauer und den Studierenden über spannende Projektansätze – ein gelungener Abschluss unseres Semesterprojektes – wir starten nun mit vollem Elan in unser nächstes Semester.

 

 

Fokus Hotel

Im Sommersemester dreht sich alles um das Thema Hotel. Auftakt war eine Exkursion nach Wien, die vielfältiger nicht hätte sein können –

Startpunkt Museumsquartier – Gastprofessor Christof Nardin machte mit uns einen Gräzel-Rundgang, von den Museen über den Spittelberg bis hin zum Glacis Viertel, ehe es zur ersten Besichtigung in das Boutiquehotel Altstadt Vienna ging.

„Die DNA des Altstadt Viennas bestehe zum Einen aus der Lokalität, dem besonderen Ort, an dem es sich befinde, zunächst aus seiner vielfältigen, facettenreichen Bildsprache und außerdem aus einem Refugium von Menschen, die hier einfach so sein können, wie sie möchten“ – dies erzählte uns Philipp Patzel, Direktor des Hotels Altstadt Vienna, bevor er uns durch die verschachtelten Gänge dieser prachtvollen Räumlichkeiten führte und uns Einblicke in einige der 61 Zimmer gab. Die auf fünf Etagen verteilten Zimmer und Suiten  zeichnen sich durch ihre Einzigartigkeit aus. Sie wurden von ausgewählten KünstlerInnen, ArchitektInnen und DesignerInnen gestaltet, mit dem Auftrag, das Wiener Lebensgefühl neu zu interpretieren. Matteo Thun startete 2006 mit einem ganzen Zimmertrakt, weitere Zimmer von DesignerInnen wie Lena Hoschek, Gregor Eichinger oder Lilli Hollein folgten jährlich.

– DAS ZIMMER 18 –

Nun haben Studierende die fantastische Möglichkeit, eines der Zimmer im Altstadt Vienna zu gestalten. Im Rahmen eines geladenen Wettbewerbes (exklusiv an der NDU) innerhalb des Masterstudiengangs Innenarchitektur & visuelle Kommunikation sollen Entwürfe für das Zimmer 18 entwickelt werden, die ebenso das Wiener Lebensgefühl darstellen.

Um den Markt besser kennen zu lernen und zu analysieren, besichtigten wir danach das Boutiquehotel Hollmann Beletage, das Christian Prasser mit seinem Team konzipierte. Assistentin der Geschäftsführung Katharina Gartner und Christian Prasser führten uns durch die Räumlichkeiten und informierten uns über die Entstehungsgeschichte. Der letzte Stop war das Hotel Magdas, ein Hotel mit ungewöhnlichem Konzept, durch das uns die Architektin Johanna Aufner führte. Sie hat als Projektleiterin bei Alles Wird Gut Architekten die motivierende Geschichte des Hotels maßgeblich geprägt. Im Magads Hotel kommen Menschen aus aller Welt zusammen – als Freunde, Gäste oder Mitarbeiter. Im ehemaligen Seniorenheim leben und arbeiten Seite an Seite Hotelgäste und junge Menschen, die flüchten mussten aus Hunger, Krieg oder Verfolgung.

 

 

 

 

 

Semester Finals

Zu Semesterende wurden insgesamt zehn Projekte der Masterstudierenden, in Team- oder Einzelarbeit entstanden, im Studio 7 in der NV Passage präsentiert. Im Wesentlichen ging es um praxisnahe Ansätze für eine Neuprogrammierung der in der St.Pöltner Altstadt zentral gelegenen Passage unter Berücksichtigung diverser Facetten wie die Schaffung von Atmosphären, die Orientierung, das Branding bis hin zur Integration ins Stadtleben. Präsentiert wurden Konzepte, die eine Erweiterung des Stadtraumes darstellen und nachhaltig Stadtbewohner und Mieter in die Passage bringen, mit dem Ziel  integraler Bestandteil der St. Pöltner Innenstadt zu werden.

Die Studierenden präsentierten ihre vielseitigen Ergebnisse – von einem Waschsalon, einem Coworkingspace, „Little Pölten“ als Ort für Kinder, einer Boulderhalle bis hin zu einem interdisziplinären Zetnrum für kreatives Schaffen – und stellten sich dabei den kritschen Fragen der Gastkritiker  DI Daniela Allmeier und Mag. Andreas Fränzl – vielen Dank für Euren Besuch und Euren wertvollen Input!

 

 

Process Studio und Leónidas Martín

Im Rahmen des interdisziplinären Jahresprojektes standen zwei Workshops zur Auswahl. Diese konnten passender nicht besetzt sein. Unter der Anleitung von Leónidas Martín, einem Aktionskünstler aus Barcelona, sowie den Designern Martin Grödl und Moritz Resl (Process Studio) von Process-Studio aus Wien, wurden in zwei motivierten Gruppen in kurzer Zeit sehr interessante Konzepte entwickelt.
Leónidas Martín hat die Studierenden mit „Fence-World“ zur humorvollen Interpretation der sichtbaren und unsichtbaren Grenzen und Barrieren in der Passage im NV Center aufgefordert. Die leeren Pflanzentröge wurden in Packpapier gehüllt, die Raumhöhe als Potenzial für Trampolinflächen erkannt und die Stille als Vorraussetzung für die Nachfrage von Schlafboxen zum „Powernapping“ genutzt.
Martin Grödl und Moritz Resl von Process Studio, die sich in ihren experimentellen Arbeiten mit generativer und interaktiver Gestaltung beschäftigen (wie z.B. das aktuelle Key Visual für das Festspielhaus St.Pölten), haben den Studierenden im Workshop in „Neue Visuelle Instrumente“ eingeführt. Die zunächst relativ einfache Aufgabenstellung, ein quadratisches Plakat mit frei wählbaren Inhalt mittels generativer Methoden zu gestalten, führte so zu erstaunlich komplexen Ergebnissen.