Till Weber zu Besuch im Atelier Karasinski

Ortswechsel im wöchentlichen Designstudio des 3.Semesters – zu Gast im Atelier von Gastprofessorin Laura Karasinski gab uns Till Weber aufschlußreiche Einblicke in seine Arbeit mit Textilien und Farben als Creative Director für „Research & Design“ bei vitra im Hauptquartier in der Schweiz. Über die letzten zehn Jahre entwickelte Till Weber in enger Zusammenarbeit mit der Designerin Hella Jongerius eine Farb- und Materialpalette, die inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil der „Vitra Brand Indentity“ zählt, und unter anderem auch im Rahmen seiner Verantwortung für vitras Messeauftritte zum Einsatz kommt. An dieser Stelle, vielen Dank an Till Weber für den inspirierenden Vortrag und Magdalena Wojtowicz (Marketing Manager CHAT) für Eure einzigartigen Einblicke in die Vitra-Philosophie und an Laura für die Einladung und Gastfreundschaft im gemütlichen, erst kürzlich neu bezogenen Atelier Laura Karasinski.

 

 

 

*Unter Frauen – Einblicke ins Designstudio

Das aktuelle Semesterprojekt im 2.Jahrgang mit Gastprofessorin Laura Karasinski thematisiert einen Ort der dazu beitragen soll, insbesondere weibliches Unternehmertum wirtschaftlich, sozial und ganzheitlich zu fördern und zu unterstützen. Durch eine aufgeschlossene Gemeinschaft und optimale Raumangebote soll von den Studentinnen eine neue Norm geschaffen werden, die durch ihre Mitglieder verbunden und gestärkt wird.

 

 

Thementag „NEW WORK?“

Unter dem Motto „New Work“ fand im Oktober ein Thementag an der NDU statt. Die abwechslungsreichen Vorträgen unserer Gäste Martin Haller, Bernhard Herzog, Judith Eiblmayer und Andreas Rumpfhuber beleuchteten aktuelle Themen in den sich ständig ändernden Arbeitswelten.

 

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„Rosinensuche“ in der Babenbergerhalle

Ein „neues Gesicht für die Klosterneuburger Babenbergerhalle“ – so lautet die Kernaufgabe des diesjährigen Semesterprojektes für den ersten Jahrgang im Wintersemeter 2019/20. Im Rahmen einer ersten Potenzialanalyse wurde die bestehende Halle genau unter die Lupe genommen, um ein Verständnis für die vorhandenen Materialien und unterschiedlichen Zeitschichten zu gewinnen. Der Workshop vor Ort bzw. auch liebevoll „Rosinensuche“ genannt, wird von den Materialnomaden geleitet. Die Grundlagenermittlung soll einen detaillierten Blick auf Vorhandenes werfen und dazu dienen, erste Entscheidungshilfen für neue, individuelle Gestaltungskonzepte zu generieren.

 

DIE VERLEIHUNG – Altstadt Vienna Design Preis 2019

Der Altstadt Vienna Design Preis 2019 wurde gestern, im Rahmen der Vienna Design Week im Hotel Altstadt Vienna, feierlich bekannt gegeben. Der erste Preis inkludiert die Umsetzung des Entwurfes für das Zimmer #18.

Herzliche Gratulation an Anna Schmiderer, für den ersten Platz und Anna Wieser für den zweiten Platz, beide haben mit ihrem Zimmerentwürfen die Jurymitglieder Philipp Patzel (Hotel Altstadt Vienna), Marie Rahm und Louisa Köber (POLKAmint), Christof Nardin, Christian Prasser, Christine Schwaiger (NDU) überzeugt.

Alle 15 Zimmerentwürfe sind noch bis 06.10.2019 in der Festivalzentrale der Vienna Design Week zu sehen. Das Ausstellugnskonzept spiegelt das Wiener Flair wider und wurde von Studierenden des Masterstudiengangs (Anna Wieser, Anna Schmiderer und Flora Szurcsik) konzipiert und umgesetzt.

Weitere Infos hier:

Nominee 1: Anna Schmiderer
Design Preis 2019 im Altstadt Vienna
Vienna Design Week, Altsstadt Vienna + New Design University

 

 

 

 

NDU-Schlussausstellung

Die Räumlichkeiten der diesjährigen NDU-Schlussausstellung, die noch bis 30.06.2019 in der St. Pöltner Innenstadt (Wiener Straße 8, ehemalige Deichmann Filiale) zu sehen ist, dienten als feierlicher Abschluss der heurigen Master- und Semesterarbeiten. Das Ausstellungskonzept, das zum einen Teil das Hotelprojekt und zum anderen die Masterprojekte präsentiert, wurde mit den Studierenden konzipiert und umgesetzt. Die Studierenden des zweiten Semesters zeigen  in einem original Wiener Zeitungshalter Gestaltungskonzepte für ein barrierefreies Zimmer und die öffentlichen Bereiche im Hotel Altstadt Vienna, die teilweise auch umgesetzt werden sollen. Parallel dazu wurden die unterschiedlichen Konzepte zum Wiener Lebensgefühl, im Rahmen eines Workshops mit Tapio Snellman filmisch interpretiert. 

Ebenso wurden die Nominierungen des Hotelzimmer-Wettbewerbs verkündet – Gratulation an unsere beiden Annas – Anna Wieser und Anna Schmiderer. Ende September, im Rahmen der Vienna Design Week in Wien, wird bekannt gegeben welches der beiden Zimmer umgesetzt wird. Es bleibt also spannend. Ein Anerkennungspreis geht an Flora Szurcsik, die mit ihrer eigenständigen sozialkritischen Gestaltung die Jury überzeugte.

An dieser Stelle möchten wir uns bei unserem Gastprofessor Christof Nardin für seine inspirierende und hervorragende Arbeit im vergangenen Studienjahr bedanken!

 

Finale Präsentationen 2019

Die inzwischen vierte Studierendenkohorte unseres Masterstudiengang hat sich auch heuer wieder gut präsentiert – begutachtet wurden sie neben unseren ProfessorInnen von den diesjährigen Gästen Steuart Mackenzie-Harrison, Architekt und langjährig erfahrener Lehrender an der NDU und TU Wien sowie der Designer Benedict Wilhelm, der sein eigenes Innenarchitekturbüro mit Sitz in London und Wien betreibt. Vielen Dank für eure kritischen Fragestellungen und euer konstruktives Feedback!


Auch das Hotelprojekt des 2. Semesters neigte sich dem Ende zu – die Palette an erarbeiteten Konzepten für die Verbesserung und Ausarbeitung verschiedener Aspekte im Hotel Altstadt Vienna war groß. Philipp Patzel, Direktor des Hotel Altstadt Vienna, untersuchte detailgenau jedes einzelne Projekt und erfreute uns mit seinem motivierenden Feedback. An dieser Stelle vielen Dank, Philipp, für die inspirierende und unterstützende Zusammenarbeit!

Das Zimmer 18

Am 9.5. fand die Präsentation, des vom Altstadt Vienna für die Masterstudierenden intern ausgelobten Wettbewerbs, für die Neugestaltung des Zimmer 18 statt, das auf rund 20 Quadratmetern das Wiener Lebensgefühl vermitteln soll. Sechzehn Studierende arbeiten hierfür seit Semesterbeginn an einem Entwurf, der nun vor hochkarätigem Publikum präsentiert wurde. Marie Rahm und Louisa Köber von Polka Design sowie Philipp Patzel, Direktor des Hotel Altstadt Vienna zeigten sich beeindruckt von den vielfältigen Entwürfen der Studierenden. Dass die Entscheidung keinesfalls leicht sei, welches Zimmerkonzept endgültig umgesetzt wird, teilten sie uns in der abschließenden Diskussionsrunde mit. Die Spannung bleibt erhalten, denn welcher Entwurf tatsächlich umgesetzt wird, wird erst gegen Ende des Semesters verkündet.

 

Salone del Mobile ’19

Die Exkursion zur Mailänder Möbelmesse im April ist ein jährlicher Fixpunkt im Wahlfachangebot der NDU. Auch heuer waren wir wieder als 40-köpfige Gruppe unterwegs, um den weltweit größten und wichtigsten Branchentreff hautnah zu erleben.

Neben den „Salone del Mobile“ im großen Messegelände Rho Fiera stellten zudem die zahlreichen Ausstellungen des „Fuorisalone“ in der gesamten Stadt verteilt ein überwältigendes Angebot für Designinteressierte dar. Ein detaillierter Exkursionsfolder mit vorrecherchierten Empfehlungen sowie einem Zeitplan mit fixen Treffpunkten und Führungen ermöglichte uns, in der intensiven Zeit von drei Tagen einen guten Überblick zu gewinnen und mit den Streifzügen die neuesten Trends aufzuspüren.

Der erste Tag begann in den Messehallen des „Salone Satellite“, einer Plattform für Jungdesigner und -designerinnen und führte uns weiter zu den beeindruckenden Messeständen bekannter großer Marken wie z.B. Vitra, Flos, Moroso, Kvadrat uvm. …

Bei Fritz Hansen hat uns Herr Richard Molcik empfangen, der die Produktneuheiten in den einzelnen thematischen Nischen präsentierte und uns hübsche Wasserflaschen zur Erfrischung anbot. Nach einer Zeit für eigene Erkundungen fand sich die Gruppe wieder bei Vitra zusammen, um auch dort eine Einführung über das Messestandkonzept und die aktuellen Produkte vorgestellt zu bekommen. Wer noch Kraft aufbringen konnte, zog mit den anderen am späten Nachmittag an den Bögen der Ventura Centrale entlang, um weitere Events von Marten Baas oder z.B. Freitag Taschen zu besichtigen.

Am zweiten Tag stand der „Design-Walk“ durch Brera am Programm. Wir waren unter anderem in Tom Dixons neuem Showroom „The Manzoni“, der zugleich auch als Restaurant geführt wird. Danach ging es mit „kulinarischer Architektur“ weiter, denn wir trafen uns im temporären Showroom von Steininger, wo Martin Steininger eine Einführung zur neuen FOLD Küche gab. Bei Viabizzuno empfing uns Dietmar Steinkelderer, technischer Direktor Österreich, der uns durch den Out- und Indoor Showroom der Location führte und über Lichttechnik, Design und die Firmengeschichte informierte.

Unser straffes Programm führte uns anschließend zur Villa Necchi und zum Teatro Arsenale mit der Installation „Materialmessage“ der Firma Laufen Bathrooms gestaltet von Snarkitecture. Durch die Zona Tortona, in der sich Firmen wie Sony und junge DesignerInnen präsentierten, schlenderten wir, bis wir im Viertel Naviglio in der Pizzeria Fabbrica zu einem gemeinsamen Abendessen einkehrten.

Am dritten Tag ging es nach einem Besuch des Studio Achille Castiglioni zum Palazzo Litta, in dem uns vor allem der Echo Pavilion von dem chilenischen Architekturbüro Pezo von Ellrichshausen beeindruckte. Im Anschluss besichtigten wir den österreichischen Beitrag mit diesjährigem Motto „Pleasure & Treasure“ in den atemberaubenden Räumlichkeiten der Sala Reale, wo wir von Reanne Leunig, Director Creative Industries-Advantage Austria, herzlich empfangen wurden und eine exklusive Führung durch die Ausstellung bekamen. Für das Ausstellungskonzept und das Motto zeichnet das Wiener Büro Vasku & Klug verantwortlich. Ebenso trafen wir NDU-Absolventin Karin Binder, die uns ihre aus vielen Einreichungen ausgewählte und prämierte Leuchte „Laundry Light“ präsentierte, produziert von Max Bakalovits ebenfalls NDU-Absolvent.

Zum Abschluss besichtigten wir das Gelände der Alcova, einem leerstehenden Fabriksgelände einer ehemaligen Pannetonefabrik, das von Space Caviar und Studio Vedèt zu einer Ausstellungsfläche umgenutzt und beeindruckend inszeniert wurde.

 

 

 

 

 

 

 

Hotellegenden in Salzburg

Die dritte Exkursion zum Thema „Boutique-Hotel“ führte uns am 10.April nach Salzburg, zum Arthotel Blaue Gans, zum Townhouse Weisses Kreuz und zum Hotel Sacher Salzburg.

Treffpunkt war am Vormittag im Hotel Blauen Gans, wo uns der Hotelier Andreas Gfrerer einen Überblick über die Geschichte des Hotels und die aktuelle Gestaltung gab, die Christian Prasser mit seinem Architekturbüro entwickelt hat.  Das Herzstück des Hauses ist das Gewölbe-Restaurant, das seit 1350 besteht. Die alten Mauern, Gewölben und original Wandvertäfelungen und -malereien schaffen eine einzigartige Raumatmosphäre. Besonders im Weinarchiv, ein ehemaliger Jazz-Keller, kann man schnell das Zeitgefühl verlieren. Die schiefen Wände des Altbaus sind auch in den Zimmern spürbar. Alle Hotelzimmer sind individuell gestaltet – vom „ländlichen“ bis zum „noblen“ Salzburg ist in der Zimmerausstattung alles vertreten.

Nach einem Mittagessen in der Blauen Gans ging es zu Fuß weiter ins sogenannte Townhouse Weisses Kreuz. Der Name, und das Gebäude selbst gehen auf das 16. Jahrhundert zurück, nach einer aufwendigen Restaurierung wurde hier im Zentrum der Altstadt eine Art Oase geschaffen. Gestaltet wurde dieser besondere Ort vom belgischen Kunstsammler und Interior Designer Axel Vervoordt. In Zusammenarbeit mit besten örtlichen Handwerksbetrieben wurde das Haus erbaut, das hohe handwerkliche Niveau ist in allen Ecken des Hauses spürbar. Das Townhouse ist von den persönlichen Ideen und Vorstellungen der Hausbesitzerin Claudia Binder geprägt und umfasst insgesamt nur sechs Zimmer. Kalkverputzte Wände und Decken sorgen für ein sehr angenehmes Raumklima. Verteilt über das ganze Haus wurden besondere Details gesetzt – antike Türgriffe, freigelegte Wandmalereien, Steinwände aus dem 16. Jahrhundert – der Umgang mit historischen Materialien schafft sowohl optisch als auch haptisch einen ganz speziellen Charakter.

Unser dritter Stopp unserer Exkursion war das Hotel Sacher Salzburg. Wir wurden von der Experience-Managerin Gudrun Keschar empfangen und durchs Haus geführt. Die einzigartige Sacher Philosophie ist im Hotel sofort spürbar. Das Sacher ist ein privat geführtes Unternehmen in dem familiäre Werte eine große Rolle spielen. Die hohe Qualität spiegelt sich nicht nur im Service, sondern auch in der liebevollen und detaillierten Gestaltung des Hotels wider. Insgesamt verfügt das Hotel über 110 Zimmer und Suiten. Wir bekamen Einblicke in ein Standard Doppelzimmer, einer Junior-Suite und einer regulären Suite. Sie selbst nennen den Einrichtungsstil „Trendition“ – Trend und Tradition. Das Interieur wurde von Alexandra Winkler gestaltet. Die stolze Tradition und der moderne Luxus ziehen sich durchs ganze Haus. Frau Keschar führte uns anschließend noch durch das Restaurant, das Café und den Wintergarten, wo nach abschließenden Worten unsere Salzburg Exkursion zu Ende war.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten!