Shopping 2030 – Pin-Up, Tag 2

Im aktuellen Design-Studio-Projekt „Shopping 2030“ geht es um die Frage, wie stationäre Retail Spaces in naher Zukunft funktionieren und mit ihrer Online-Schwester konvergieren werden; wie Marken sich in physischen Räumen ganzheitlich abbilden, und ihre Leistungen kommunizieren und sinnlich erlebbar machen können. Auch im zweiten Teil des Pin-Ups sehen wir einige sehr interessante Ansätze dazu! Und wir sind uns sicher: Der Handel braucht auch in Zukunft reale Orte, und es werden Orte des Sozialen sein!

Zu Gast: Art Direktorin Katrin Smejkal, die uns in einem Kurzvortrag einen Einblick in die Methoden und Projekte der Agentur brainds gibt; Lilly Egger, als Gründerin des Labels Kitsch Bitch selbst Shop-Betreiberin, und Prof. Alexander Tibus (BAU Berlin).

Shopping 2030 – 1. Pin-Up

Bei Teil 1 der Zwischenpräsentation unseres Semesterprojekts „Shopping 2030“ haben wir zwei sehr interessante Diskussionsteilnehmer an Board: Kommunikationsdesigner Alexander Tibus vom Büro Use-ID und Professor an der BAU Berlin, und den Architekten und Produktdesigner Stephan Vary vom Büro LABVERT.
Vary spricht in einem Vortrag über beeindruckende Projekte seines Büros im Retail- und Display-Bereich für internationale Marken wie Christian Dior, Chivas Regal oder L’Oreal – über die Transformation von Marken-Codes, narrative Räume, über neue Technologien und altes Handwerk.

London Encounters (2)

In fünf Tagen in London haben unsere Studierenden nicht nur aktuelle Trends zum Thema Shopping erforscht, sondern hatten auch die Gelegenheit, mehrere hochinteressante Persönlichkeiten aus den Bereichen Architektur, Design und Visuelle Kultur zu treffen:

Edward Barber, Jay Osgerby und Jason Holley empfingen uns in ihrem Büro Universal Design Studio, ebenso der Kommunikations- und Webdesigner Wolfram Wiedner (Wolfram Wiedner studio). Alexander Grünsteidl, Interaction Design Director bei Method, Inc., leitete  den Workshop „Retail and the City“, bei dem wir Anastassia Karandinou als Gastkritikerin begrüssen durften – sie forscht an der University of East London (UEL) zum Thema Architektur und Wahrnehmung.  Harald Trapp, programme leader Architecture and Design an der UEL, lud uns schließlich zu einem Spaziergang durch Canary Wharf ein und teilte sein großes Hintergrundwissen mit uns. Auch den NDU-fast-schon-Stammgast Joseph Popper, Künstler und Interaction Designer, konnten wir in London wiedertreffen.

Retail and the City – London (1)

Alexander Grünsteidl, Director Interaction Design mit österreichischen Wurzeln bei Method, Inc., lädt zu einem Workshop in die Räumlichkeiten seiner Firma in prominenter Lage im Tea Building in Shorteditch. Zu unserem aktuellen Semesterthema ‚Shopping‘ kann man wohl nirgendwo auf der Welt mehr lernen als in London. In drei Teams erkunden unsere Studierenden hier neue Trends im stationären Handel, was dieser von seiner Online-Schwester gelernt hat, warum Marken Erlebnisse gestalten müssen, was das ganze mit dem Theater zu tun hat und warum es inzwischen fast überall Kaffee gibt.

 

 

 

A Brand at Hand

Nur wenige Tage Zeit hatten unsere Studierenden, um für ein per Los ermitteltes Produkt eine Marke inklusive Namen und visueller Identität zu entwickeln und ein „ambulantes Vertriebsvehikel“ dafür zu entwerfen.
Die Arbeiten der sieben Kleingruppen sind großartig: Rechnen sie damit, bald etwa einem Bauchladen für den Bienenlockstoff „bien“, der schicken „Brezlpost“, oder  einem Verkäufer der individuell gestaltbaren Strandschlapfen namens „Flick Flock“ über den Weg zu laufen – oder in der Nähe von einem der 600 Wiener Trinkbrunnen einer Figur, der Sie einen faltbaren Trinkcontainer vom Anzug pflücken können.

Für wertvolle Inputs in diesem Aufwärmprojekt zu unserem Semesterthema „Shopping“ sorgte als Gastkritikerin Dr. Ewa Esterhazy, Designkuratorin, Trendscout und ehemals Leiterin des MAK Design Shops.

 

Diplomfeier

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Vorne links: BR KommR Sonja Zwazl, Präsidentin der WKO Niederösterreich, der Trägerin der NDU 

In vollem Ornat erhalten unsere elf frischgebackenen „Masters of Art“ im Auditorium ihre Urkunden – und der akute Schlafmangel der vergangenen Wochen scheint wie weggeblasen. Wir wünschen viel Erfolg und gute Ideen und sind schon sehr gespannt wo es euch „da draussen“ hinziehen wird – meldet Euch halt gelegentlich!

Die R&ID Master Show

Das noch junge Studium Raum und Informationsdesign feiert mit der Präsentation von elf Masterarbeiten seinen ersten Abschlussjahrgang.

Danke an unsere Gastkritikerinnen Regina Freimüller Söllinger und Gabriele Lenz für ihre Zeit, ihr analytisches Auge und ihre intelligenten Diskussionsbeiträge. Danke auch an unsere Studierenden: Ihr habt Euch echt angestrengt und gute Arbeit geliefert, und sie auch sehr professionell präsentiert!

 

Wettbewerbspräsentation Pirquet-Schule

Im Rahmen eines Wettbewerbs auf Einladung des Projektarchitekten Johannes Kraus (Archipel) und mit Unterstützung der Fa. Obad Beschriftungstechnik Graz, sollte ein „atmosphärisches Orientierungssystem“ für die in Bau befindliche Brüder-Pirquet-Ganztagesvolksschule in Wien 22. entwickelt werden.
Die Projekte der Studierenden umfassen Orientierungs- und Beschriftungskonzepte, bis hin zu Entwürfen für Raumatmosphären oder Möbel und Displays, mitunter im Rahmen einer gesamtheitlichen Corporate Design-Konzeption.

Die Präsentation und Jurierung der Ergebnisse fand gestern stilgerecht auf der Baustelle statt. Die Projekte von Norman Neblich (1.), Christian Pichlkastner (2.) Denise Alberta Zorn (3. Preis), sowie Nadja Apostolova, Niklas Murhammer und Kerstin Schmuck (Anerkennungen) konnten letztendlich die achtköpfige Jury überzeugen.

Die Jury:
Johannes Kraus, archipel architektur (Vorsitz)
Stefan Kugler, Magistrat der Stadt Wien, MA 34 Bau- und Gebäudemanagement
Prof. Kriso Leinfellner, NDU
Alexander Obad, Obad Beschriftungstechnik, Graz
Karin Petsovits, zukünftige Direktorin der Pirquet-Schule
Sigi Ramoser, Sägenvier Designkommunikation, Dornbirn
Sepp Resinger, Stadtschulrat Wien, Bezirksschulinspektor
Prof. Christine Schwaiger, NDU